Die Geschichte des ASB

Am 28.11.1886 kam es in Berlin auf einer Groß­bau­stelle zu einem folgen­schweren Unfall. Eine Wand stürzte ein und begrub drei Zimmer­männer unter sich. Die Ursachen lagen in den un­mensch­lichen Arbeits­be­dingungen: Mangel­er­näh­rung, unzu­rei­chende Wohn­ver­hält­nisse, einem 12-16-Stunden Arbeits­tag, Fehlen von Schutz­vor­rich­tungen bei der harten und gefähr­lichen Arbeit, Fehlen von Erste-Hilfe Ein­rich­tungen. Der Arzt Alfred Bern­stein hielt auf Anfrage Vor­träge zu Erste-Hilfe Maß­nahmen, um diese selbst durch­führen zu können. Dies bildete den Grund­stein des Ar­bei­ter-Sama­riter-Bundes.

Am 28.11.1888 fand in Berlin die Grün­dungs­ver­an­stal­tung des Ar­bei­ter-Sama­riter-Bundes statt. Der ASB gilt als Deutsch­lands älteste Wohlfahrtsorganisation.

Mit der Machtergreifung der NSDAP endete die Zeit des ASB aus ideo­lo­gischen Gründen und wurde bis 1945 verboten. Nach 1945 wurde der ASB in West­deutsch­land wieder zum Leben erweckt. In der DDR blieb der ASB weiterhin verboten.

Mit dem Fall der Mauer, der Wie­der­ver­ei­nigung und der ge­won­nenen Frei­heit wurde schließ­lich das Kapitel ASB in den neuen Bundes­ländern neu geschrieben.

Am 22.04.1990 erfolgte die Wieder­gründung des heutigen ASB Re­gio­nal­verband Ost­bran­den­burg e.V. in Frankfurt (Oder).

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